Da es die bessere Hälfte aus familiären Gründen für eine knappe Woche in die weite Ferne zog und man selbst, alleine am Uni-Kram sitzend, nichts weiter mit sich anzufangen wusste, schweifte der Blick trotz eigentlich abgeschlossener Saison auf das ein oder andere Spiel im geldbeutelschonenden Umland. Auch eine Möglichkeit, die ansonsten mal wieder viel zu lange Sommerpause etwas zu verkürzen.
Tag: Groundhopping / de
Coupe FLF: FC Blau-Weiß Medernach – FC Alisontia Steinsel
Wenn man es einfach nicht wahrhaben kann, dass die Sommerpause so langsam Einzug in den dann fussballbefreiten Alltag erhält, quält man sich eben auch auf die weiter entfernteren Sportplätze, um sich an den letzten noch lebenden Rest der aktuellen Spielzeit zu klammern. So geschehen am letzten Freitag, als der pure Gedanke an das erste Wochenende ohne Fussball für unruhige Gemüter sorgte. Was macht man mit all der Freizeit?
Relegation: SV Waldhof Mannheim – KFC Uerdingen
Sieg oder Spielabbruch! Selten traf dieses ominöse Motto mehr zu als beim Relegationsspiel zwischen Mannheim und Uerdingen. Doch von Anfang.
Oberliga: FSV Salmrohr – SV Gonsenheim
Am letzten Spieltag der hiesigen Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar eröffnete sich uns glücklicherweise nochmal die Möglichkeit, das alte Salmtalstadion zu kreuzen. Nachdem ein erster Versuch im Oktober vergangenen Jahres auf einem Kunstrasenplatz endete und man im Netz und in der lokalen Presse immer wieder auf mögliche Verschmelzungspläne mit einem Nachbarverein aufmerksam wurde, ging man mit dem Besuch am sonnigen Samstag auf Nummer sicher.
Oberliga: FV Eppelborn – FSV Jägersburg
Auch wenn die Saison in Deutschlands Profiligen zu Ende ist, wird zumindest noch in den regionalen Amateurligen gegen das runde Leder getreten. So auch am vergangenen Samstag, als der vorletzte Spieltag der hiesigen Oberliga die perfekte Möglichkeit bot, einen weiteren Ground in der näheren Umgebung zu kreuzen.
Saarlandliga: SG Lebach-Landsweiler – FSG Ottweiler-Steinbach
Wie die beiden obigen Vereinsnamen schon vermuten lassen, ging’s am Samstag nach dem Heimspiel der SVE noch zum unterklassigen Fussball. Genauer gesagt füllte sich das Auto mit Fahrer Kev, Alex, Kris und meiner Wenigkeit, also quasi der Originalbesetzung der letzten Köln/Eupen-Tour.
Coupe de Luxembourg: RFC Union Luxembourg – FC Differdange
Am Mittwochabend war es endlich so weit: Der letzte Ground der Nationaldivision stand an. Nach x geplanten Besuchen, die jedes Mal kurzfristig aufgrund von Schnee, Terminkollisionen oder anderen Dingen abgesagt werden mussten, stellte das Pokalspiel im Coupe de Luxembourg endlich die perfekte Möglichkeit zur Komplettierung der luxembourger ersten Liga dar.
Ligue 1: FC Metz – SCO Angers
Mit dem Stade Saint-Symphorien stand letzten Sonntag ein wortwörtlich großer Brocken an. Hatte man zwar auch schon öfter auf dem Zettel, doch für eine finale Tourplanung sollte es nie reichen. Die aktuell miserable sportliche Situation des Erstligaclubs FC Metz sowie die allgemein schweineteuren Ticketpreise von bis zu 50€ für nen Sitzer lieferten bislang genügend Argumente gegen einen Besuch.
Europa League Playoffs: KAS Eupen – Sporting Lokeren
Überraschend zügig nach unserer Abfahrt im Kölner Süden grüßten auch schon die ersten belgischen Straßenschilder vom Wegesrand. Die waren jedoch nur für kurze Zeit unsere Begleiter, denn nach wenigen Minuten erreichten wir auch schon die Grenzstadt Eupen.
3.Liga: SC Fortuna Köln – FC Hansa Rostock
Ein Freitagabendspiel der SVE eröffnet für gewöhnlich immer die Möglichkeit einer längeren Tour über den Rest des Wochenendes. Die Auswahl war mal wieder gigantisch, wobei man sich recht schnell auf eine Autotour ohne Übernachtung festlegte. Ein Doppler im Westen sollte da schon drin sein, so die Überlegung.