Category: Europa

Europa, Groundhopping

Eerste Klasse A: Sint-Truidense VV – Union Saint-Gilloise

Gerade noch den phänomenalen Auftaktsieg der SVE in Essen zelebriert, fand man sich wenig später auf dem Weg gen Westen wieder. Über zunächst freie Autobahnen im Ruhrpott und dem Schleichabschnitt dank Tempo 100 in den Niederlanden erreichten wir nach gut zwei Stunden das knapp westlich von Maastricht gelegene St. Truiden in Flandern. Der heimische STVV sollte um kurz vor neun gegen den Vizemeister der Vorsaison kicken, passte also super in den Zeitplan.

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Primera División: FC Barcelona – RCD Mallorca

Mit dem dritten und letzten Spiel in Barcelona erfüllte man sich einen der ganz großen Träume, den man schon seit dem ersten Interesse für den Fussball in jungen Jahren verfolgte: Ein Spiel im Camp Nou sehen. Diesem magischen Kasten, in dem sich jahrelang die weltbesten Fußballer vor unglaublichen Rekordkulissen messen durften. Dieses Stadion, dass so gut wie jeder Mensch dieser Erde sofort erkennt und verorten kann. Aber auch diese in die Jahre gekommene Bude, die alsbald der spanischen Modernisierungswut zum Opfer fallen wird.

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Tercera División RFEF: CE L’Hospitalet – CE Manresa

Gestärkt und ausgeruht galt es sich einem weiteren der großen Programmpunkte in Barcelona zu widmen, ehe am Abend die beiden Hauptspiele des Trips anstanden. War auch wieder so eine Sache, denn eigentlich sollte der erste Kick des Tages um 12.00 Uhr terminiert sein. Dass dies der letzte Spieltag ist merkte der Verband zwei Tage vor unserem Abflug und legte alle Spiele kurzerhand auf 18.00 Uhr, was mit der Anstoßzeit des Hauptspiels um 21.00 Uhr natürlich richtig knapp wurde.

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Super League: FC Basel – BSC Young Boys

Der Sonntagmorgen startete zunächst mit ausgewogenem Frühstück, also lecker Toast im Budget-Hotel. Hauptsache es macht satt und spart uns die zeitnahe Nahrungssuche in der Schweiz. Ausgecheckt und das leichte Gepäck wieder ins Auto bugsiert, ging es abermals per Tram von der Grenzhaltestelle hinüber nach Basel. Das Wetter spielte auch mal mit, sprich grauer Himmel statt pausenlosem Schneefall. Immerhin etwas.

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Super League: FC Zürich – Grasshopper Club Zürich

Das weiße Fleckchen namens Schweiz war mir schon länger ein Dorn im Auge. Zu nah liegt dieses teure Stückchen Alpen, doch geklappt hat es mit einem Spielbesuch trotz vermehrter Anläufe bisher noch nie. Kaum aus England zurück, machten wir daher um ein Wochenende Nägel mit Köpfen und schnürten zwei Spiele in der Alpenrepublik. Zu verlockend aber auch, sich das Züricher Derby am Samstag sowie Basel gegen Bern am Sonntag reinzuziehen.

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Championship: Coventry City FC – Hull City

Stark im Rücken steht dabei auch der Anhang, laut einigen Stimmen zum mitunter Besten zählt, was die Championship zu bieten hat. Liegt es an der schieren Masse an Leuten? Eher nicht, wenngleich die Ecke des aktiven Haufens gut gefüllt war. Liegt’s an der Kreativität? Zugegeben, hier hörte man ungewöhnlicherweise auch einige aus Festlandeuropa bekannte Melodien, doch die typisch britischen Lieder wie „Just can’t get enough“ oder „Everywhere we go“ dominierten den Abend. Nein, aber es lag oder liegt an einem kleinen Detail: Koordination.

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Eerste Klasse A: KRC Genk – Club Brugge

Dafür, dass der Vortag alles andere als entspannt ablief, war am Sonntag dann auch nicht wirtlich ausschlafen angesagt. Aber passt schon, ist ja schließlich kein Strandurlaub hier. Noch nicht so recht den Sand aus den Augen gerieben war man auch schon auf den Beinen und suchte sich in der Nähe des Hotels inmitten von Charleroi sein Frühstück zusammen. Auf die 15 Kröten pro Nase, die in der Herberge aufgerufen wurden, wollten wir getrost verzichten. Das geht sicher billiger. Oder auch nicht.

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Eerste Klasse A: Sporting Charleroi – RSC Anderlecht

Nachdem sich von den Kumpanen in Gelsenkirchen verabschiedet wurde, ging’s zügig durch den Abfahrtsstau gen Autobahn, denn so einen richtigen Zeitpuffer hatte man irgendwie nicht eingeplant. Über freie Autobahnen per Kickdown nach Duisburg, dann im Schneckentempo an Maastricht vorbei und Lüttich hinter uns gelassen, erreichten wir nach etwas unter drei Stunden staufreier Fahrt schließlich Charleroi, wo der Hotelparkplatz in einer zentral gelegenen Tiefgarage angesteuert wurde.