Endlich mal im Osten, endlich mal in Polen! Der Länderpunkt war längst überfällig. Und doch irgendwie ungeplant und glücklich. Den Anfang fand das Ganze nämlich irgendwann zwischen April und Mai, als eine spanische Bekannte ihr Kommen in die deutsche Hauptstadt ankündigte.
Category: Europa
Nationaldivision: US Rumelange – FC Victoria Rosport
Nach der erfolgreichen Komplettierung der Saarlandliga und der eher mittelmäßigen Fahrt nach Mainz stand am Sonntag eine weitere Partie auf dem Plan. Rumelange im südwestlichen Luxembourg lautete das Ziel der Reise, wo das Luxembourger Oberhaus erneut vervollständigt werden sollte.
Ligue 1: Racing Strasbourg – AS Saint-Étienne
Die Partie zwischen Racing Strasbourg und der AS Saint-Étienne fiel dabei zwangsläufig ins Blickfeld, da man mit dem Stade de la Meinau den letzten verbliebenen Erstligaground in der näheren Umgebung machen könnte. Auch mit der Anstosszeit von drei Uhr Sonntagmittags konnte man sich anfreunden, da so einer entspannten An- und Abreise inklusive Stadtbesichtigung nichts im Wege stand.
Europaleague: RFC Union Luxembourg – FC Viitorul Constanta
Nach ungewöhnlich langen vier Wochen Pause erwischte mich der Saisonstart dann doch etwas aus dem Nichts. Zumal man eigentlich die Quali-Spiele im beschaulichen Luxembourg mangels Gegnerattraktivität gänzlich von der Liste strich.
Länderspiel: Luxembourg – Georgien
Da es die bessere Hälfte aus familiären Gründen für eine knappe Woche in die weite Ferne zog und man selbst, alleine am Uni-Kram sitzend, nichts weiter mit sich anzufangen wusste, schweifte der Blick trotz eigentlich abgeschlossener Saison auf das ein oder andere Spiel im geldbeutelschonenden Umland. Auch eine Möglichkeit, die ansonsten mal wieder viel zu lange Sommerpause etwas zu verkürzen.
Coupe FLF: FC Blau-Weiß Medernach – FC Alisontia Steinsel
Wenn man es einfach nicht wahrhaben kann, dass die Sommerpause so langsam Einzug in den dann fussballbefreiten Alltag erhält, quält man sich eben auch auf die weiter entfernteren Sportplätze, um sich an den letzten noch lebenden Rest der aktuellen Spielzeit zu klammern. So geschehen am letzten Freitag, als der pure Gedanke an das erste Wochenende ohne Fussball für unruhige Gemüter sorgte. Was macht man mit all der Freizeit?
Coupe de Luxembourg: RFC Union Luxembourg – FC Differdange
Am Mittwochabend war es endlich so weit: Der letzte Ground der Nationaldivision stand an. Nach x geplanten Besuchen, die jedes Mal kurzfristig aufgrund von Schnee, Terminkollisionen oder anderen Dingen abgesagt werden mussten, stellte das Pokalspiel im Coupe de Luxembourg endlich die perfekte Möglichkeit zur Komplettierung der luxembourger ersten Liga dar.
Ligue 1: FC Metz – SCO Angers
Mit dem Stade Saint-Symphorien stand letzten Sonntag ein wortwörtlich großer Brocken an. Hatte man zwar auch schon öfter auf dem Zettel, doch für eine finale Tourplanung sollte es nie reichen. Die aktuell miserable sportliche Situation des Erstligaclubs FC Metz sowie die allgemein schweineteuren Ticketpreise von bis zu 50€ für nen Sitzer lieferten bislang genügend Argumente gegen einen Besuch.
Europa League Playoffs: KAS Eupen – Sporting Lokeren
Überraschend zügig nach unserer Abfahrt im Kölner Süden grüßten auch schon die ersten belgischen Straßenschilder vom Wegesrand. Die waren jedoch nur für kurze Zeit unsere Begleiter, denn nach wenigen Minuten erreichten wir auch schon die Grenzstadt Eupen.
Ehrenpromotion: Etzella Ettelbrück – Swift Hesperange
Ach, wie hab ich in den vergangenen Monaten den fast wöchentlichen Ausflug über die Grenze nach Luxembourg vermisst. Nicht nur der Geldbeutel freut sich über den deutlich günstigeren Sprit, sondern auch die Statistik über jeden neuen abgehakten Ground im Großherzogtum. Geile Stadien, ansehnlicher Fussball und gutes Bier – mehr braucht‘s nicht zum Glücklichsein.
Nationaldivision: Union Titus Pétange – FC Rodange 91
Auch nach unserer Wiederankunft aus Augsburg hatte der erneute Wintereinbruch den Südwesten fest im Griff. Die Absage des Sonntagskicks im benachbarten Luxembourg kam demnach wenig überraschend, weshalb man schon früh nach Alternativen unter der Woche Ausschau hielt.
Nationaldivision: Jeunesse Esch – CS Fola Esch
Mit dem eigenen Gefährt gings vom Saarland aus in den Westen Luxembourgs nach Esch-sur-Alzette, wo im Stade de la Frontière der Jeunesse das lang ersehnte Escher Derby anstand. Im Übrigen auch ein Nachholspiel, da sowohl der ursprüngliche Termin im November als auch ein angedachter Nachholtermin im Dezember dem Wetter zum Opfer fielen. Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich den Winter nicht mehr mag?












