Da das Packen und die Beschaffung von Präsenten für die anstehende Tour doch nicht, wie zunächst befürchtet, das komplette Wochenende in Anspruch nahm, entschied man sich äußerst spontan im Laufe des Sonntages für einen Spielbesuch.
Category: Groundhopping
Nationaldivision: FC Blue Boys Muhlenbach – FC Victoria Rosport
Nach einem dreiviertel Jahr Abstinenz schaffte es Luxembourg mal wieder in den Fokus. Der Grund war recht klar, denn mit dem Aufsteiger FC Blue Boys Muhlenbach Sandzak musste mal wieder ein Verein zur erneuten Ligakomplettierung gekreuzt werden. Und da man am Samstag sowieso im Saarland war, lies sich der Kick als Umweg für die Heimfahrt sowieso leicht einbinden.
Europaleague: SG Eintracht Frankfurt – FC Flora Tallinn
Die Vorfreude auf den Kick war die ganze Woche über spürbar, war es doch unser erstes Mal „Eintracht Frankfurt International“, wenn auch nur in der Quali. Doch auch in diesem Jahr scheint der Zirkus rund um die Eintracht nicht zur Ruhe zu kommen, sodass das Rückspiel gegen den estnischen Vertreter Flora Tallinn innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war.
2. Bundesliga: SpVgg Fürth – FC Erzgebirge Aue
Die erste Zugtour der neuen Saison führte uns ins fränkische Fürth (Ha, innovatives Wortspiel!), wo der Auftakt der zweiten Liga gegen Wismut Aue auf dem Programm stand. Dabei machte man sich wiederum die regionale Nähe zu Bayern zu Nutze, was eine viertelstündige Anfahrt nach Kleinostheim bei Aschaffenburg beinhaltete und somit lediglich das Länderticket an Stelle des (nicht mehr verfügbaren) WET oder Deutschlandticket gezogen werden musste.
3. Liga: Chemnitzer FC – SV Waldhof Mannheim
Der Auftakt der dritten Liga warf schon lange seine Schatten voraus, verhieß er doch die ersten schmackhaften Partien mit guter Atmosphäre, die man mittlerweile doch arg vermisste. Da helfen weder die Testspiele in schicken Buden noch die ersten Ligaspiele im Amateurfussball. Diesem „Entzug“ sei Dank fasste man recht spontan den Entschluss, diesen Kick zu besuchen.
Bayernliga: FC Viktoria Kahl – TSV Abtswind
Der Saisonauftakt der fünftklassigen Bayernliga im unterfränkischen Kahl am Main stellte nicht nur das Ende der kurzen Testspielreihe dar, sondern sorgte auch für gleich drei persönliche Meilensteine. Zum einen sollte der dortige Waldsportplatz meinen Ground Nummer 200 insgesamt sowie die Nummer 150 in Deutschland markieren. Zum anderen ging es das erste Mal zum bayrischen Amateurfussball, begünstigt durch den neuen Wohnort im Frankfurter Süden und der damit verbundenen Verschiebung des lokalen Fokus.
Testspiel: DJK Bad Homburg – SG Eintracht Frankfurt
Zwei freie Tage Anfang Juli sollten die perfekten Rahmenbedingungen unseres Saisonauftakts in die Spielzeit 2019/20 bilden. Gut, geplant waren nur zwei Testspiele, allerdings sollten in beiden Fällen ganz nette Stadien drin sein, die sowieso schon länger auf der Liste stehen und standen. Den Anfang machte dabei das erste Spiel der Frankfurter Eintracht, welche sich in einem, über den Ausrüster organisierten, Freundschaftsspiel in Bad Homburg die Ehre gab.
Relegation: JSK Rodgau – FG Seckbach
Spätestens dann, wenn die großen Ligen des Landes ihr Ende fanden und selbst das Championsleague Finale in der Vergangenheit liegt, steht der Juni vor der Tür. Doch bevor wir uns vollkommen in die ellenlange fussballfreie Zeit verabschieden und die Wochenenden am Grill verbringen, bieten diverse Relegationsspiele genügend Auswahl für ein paar letzte Stunden am gelobten Grün.
Kreisoberliga: VfR Bürstadt – SV Fürth
Schon früh wurde man von einem Kumpel auf den baldigen Abriss des Robert-Kölsch-Stadions im südhessischen Bürstadt hingewiesen, sodass man gut drei Wochen vor dem letztendlichen Besuch einige Zeit zum planen hatte. Zwei Spiele sollten bis dahin noch anstehen, mit der Option auf ein drittes bei Erreichen der Aufstiegsrelegation.
Verbandsliga Hessen: 1. Hanauer FC – Hanauer SC
Die Suche nach einem zweiten Kick fürs Wochenende sollte nicht lange dauern, denn das Hanauer Derby stand schon seit längerer Zeit auf der Liste ganz weit oben. Dieses Mal beim HFC, weshalb die dortige Heinrich-Sonnrein-Sportanlage zuerst gekreuzt werde sollte. Hebt man sich die dicke Bude in der direkten Nachbarschaft eben für die nächste Saison auf.